Folientastaturen

Tasten für Folientastaturen

Tasten ohne mechanischem Schaltelement

Folientasten mit Domprägung für Folientastaturen

Bei einer Taste mit Domprägung ohne Schnappscheibe wird das Schaltereignis durch das Zusammenführen zweier leitfähigen Folienschichten ausgelöst. Welche Schichten dabei am besten leiten ist vom konkreten Einzelfall abhängig, das Schaltgefühl sowie die taktile Rückmeldung werden aber hauptsächlich durch die Ausführung der Prägung beeinflusst. Der Vorteil dieser kostengünstigen Variante liegt im Weglassen der Schaltelemente, dafür hängt die Lebensdauer (und das Schaltgefühl über die Lebensdauer) nur von der Prägung sowie der Folie selber ab.

Kapazitive Tasten bei Folientastaturen

Kapazitive Tasten haben den großen Vorteil dass sie keinem mechanischen Verschleiß unterliegen und relativ leicht zu beleuchten sind. Technisch werden kapazitive Tasten entweder mit gedrucktem Leitsilber, mittels einer Leiterplatte (PCB) oder mit unserer neuen transparent leitfähigen CNT-(Carbon-Nanotube) Folie ausgeführt. Das neue Material auf CNT-Hybriden ist ebenfalls hoch leitfähig und transparent, kann aber im Siebdruck verarbeitet werden und ist damit sehr flexibel an das Gesamtdesign oder -konzept der Bedienoberfläche anzupassen. Das Funktionsprinzip ist ähnlich wie beim projektiv-kapazitiven Touchscreen bei welchem die Veränderung des kapazitiven Feldes gemessen wird. Die Auswertung dieser Touch- bzw. Tastenbetätigungs-Events ist aber nicht so komplex und daher stehen uns bei kapazitiven Tasten viel mehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten offen.

Tasten mit mechanischem Schaltelement

Schnappscheiben für Folientastaturen

Die klassische Folientastatur wird aufgrund ihrer Langlebigkeit (>1Mio. Betätigungen) sowie ihres Schaltgefühls mit einer Metall-Schnappscheibe ausgeführt. Metall-Schnappscheiben können prinzipiell mit allen gängigen Federwerkstoffen hergestellt werden, aber der Werkstoff  Edelstahl X10CrNi 18 8 (1.4310) hat sich hinsichtlich Belastbarkeit und elektrischen Eigenschaften in Verbindung mit galvanisch veredelten Oberflächen bewährt. Die konstante Betätigungskraft  (1N oder  ca. 100g bis 5N oder ca. 500g) während der gesamten Lebensdauer – auch bei wechselnden Temperaturen – gilt als einer der wichtigsten Vorteile dieser Schnappscheiben. Dadurch wird eine stets gleichmäßig taktile Schaltcharakteristik gewährleistet die ein bekanntes bis vertrautes Schaltgefühl beim Anwender hinterläßt.

Kurzhubtaster für Folientastaturen

Eine ebenfalls bewährte Alternative zur Schnappscheibe stellen Kurzhubtaster (auch Kurzhubschalter, Mikrotaster oder Mikroschalter) dar. Zur Betätigung wird ebenfalls ein kurzer Hub (Druck) benötigt. Ein kleiner Click-Feder-Mechanismus gibt dabei eine taktile (zum Teil auch akustische) Rückmeldung, ob der Taster vollständig betätigt wurde. Der Kurzhubtaster muss dabei auf eine Leiterplatte gelötet sein welche im richtigen Abstand zur Frontfolie fixiert ist. Aus diesem Grund gibt es verschiedene Bauformen (Höhe, Breite, Tiefe) damit individuelle Abstände sowie vielzählige Tastengrößen realisiert werden können.

Die hauptsächliche Anwendung eines Kurzhubtasters ist im Bedientableau hinter einer flexiblen und mit Schaltflächen beschrifteten Folie.Im industriellen Umfeld werden Kurzhubtaster in Bedien- oder Eingabesystemen von z.B. großen Maschinen oder Anlagen verwendet, in den meisten Fällen inklusive Beleuchtung, um den Schaltzustand direkt anzuzeigen. Die Beleuchtung der Folientasten kann mit Kurzhubtastern oftmals sehr einfach realisiert werden da die Taster selber bereits genug Platz für integrierte Leuchtelemente bieten. Somit müssen keine zusätzlichen Bauteile o.ä. für die Beleuchtung berücksichtigt sondern nur für den Anschluss über die Leiter Sorge getragen werden.

Drucktaster bzw. Druckschalter für Folientastaturen

Drucktaster bzw. Druckschalter sind meistens als modulare Einheiten aufgebaut, d.h. man unterscheidet zwischen Betätigungselement, ggf. Kupplung und Schaltelement.  Durch die Kombination der einzelnen Einheiten können die Drucktaster dann besser auf den einzelnen Einsatzzweck abgestimmt sein. Ein sehr bekanntes Beispiel für einen Drucktaster ist der rote Not-Aus-Taster bzw. Schalter der an fast an allen Maschinen zu finden ist. Drucktaster können aber ebenso bereits eine Beleuchtung im Schaltelement enthalten. Damit ist, ähnlich wie bei den Kurzhubtastern, das Thema Beleuchtung bereits gelöst. Drucktaster werden im Normalfall “durch” die Folie montiert und direkt vom Anwender betätigt. Dadurch wird die geschlossene Oberfläche zwar unterbrochen, die Auswirkungen können aber durch die richtige Taster-Integration auf ein Minium reduziert werden.

Schaltgefühl / Haptik bei Folientastaturen

Das Tastgefühl und auch die Haptik sind wichtige Faktoren bei einer Folientastatur. Die gute und fehlerfreie Bedienbarkeit und ein angenehmes Tastgefühl verbessern die Chancen bzw. gewährleisten den Erfolg Ihres Produkts.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Geheimnis im Zusammenspiel der optimalen Prägeart, der Tastengröße, der Betätigungskraft sowie des richtigen Tasterelements liegt.

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