Touchsysteme

Oberflächen aus Glas

Sowohl kapazitive als auch resistive Sensoren können mit und ohne vorderseitiges Cover benutzt werden. Nur bei kapazitiven Foliensensoren müsste  in jedem Fall ein stabiles Cover (Glas oder Kunststoff) aufgebracht werden da dem System sonst die mechanische Stabilität fehlt.

Die meisten Touchsysteme werden jedoch mit Cover konzipiert da hierdurch die individuellen Anforderungen an Design, Robustheit, Anmutung u.v.m. berücksichtigt werden können.

Glas ist ein sehr edles und anmutiges Material. Leider kann dies nur bei Multitouch-Systemen zum Einsatz kommen da bei resistiven Touchsensoren die punktuelle Betätigung nicht durch das Glas hindurch geht (es gibt allerdings Ausnahmen mit sehr dünnem, biegsamen Glas, sogenannten Glas-Film-Glas-Sensoren).

Gestaltungsmöglichkeiten bei Oberflächen aus Glas

  • Basisglas: Floatglas (Fensterglas mit Grünstich) oder Weißglas (ohne Grünstich). Letzteres sorgt besonders bei hellen Farben für eine bessere Farbecht- und wiederholbarkeit.
  • Entspiegelung: Keine Entspiegelung, Interferenzoptische-Entspiegelung (AR) oder geätzte/mattierte Entspiegelung (AG) welche zudem ein- oder zweiseitig erfolgen kann. Bei Multitouch-Systemen ist aber im Normalfall eine einseitige Entspiegelung ausreichend da die innenliegende Seite sowieso optisch mit dem Sensor verklebt wird.
  • Materialstärke: Sehr dünnen Alumino-Silikat-Gläsern bis dickes Fensterglas (8mm und mehr). Für besonders starkes Glas
    gibt es kapazitive Sensor-Lösungen mit Kupferdrähten welche durch die erhöhte Leitfähigkeit das elektrische Feld weiter nach außen projizieren können.
  • Härtung: Ungehärtet, thermisch gehärtet (vorgespannt oder ESG, Einscheiben-Sicherheitsglas), chemisch gehärtet oder als Verbundglas (VSG, Verbundsicherheitsglas, d.h. zwei Scheiben werden optisch miteinander verklebt)
  • Kantenbearbeitung: Gesäumt, poliert, gefast, facettiert oder C-Schliff
  • Individuelle Bedruckung: Digital oder Siebdruck (organisch oder keramisch, letzteres erst ab 3mm-Glasstärke), ggf. mit transluzenten Flächen für einen Verschwindeeffekt in der Beleuchtung
  • Durchbrüche: Runde und eckige Durchbrüche erlauben die Integration von Druck- oder Notaus-Tastern direkt in das Covermaterial.

    Zudem bietet es sich an, das Cover größer als den Sensor zu gestalten und noch zusätzliche kapazitive Tasten in die Front zu integrieren. Bei Bedarf können diese auch (transluzent) beleuchtet werden.

Unser Unternehmen

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