Trägerplatten

Trägerplatten aus Metall

Trägerplatten für Ihre Produkte ( z.B. HMI Komplettsysteme ) können aus verschiedenen Materialien bestehen. Metallische Träger, z.B. aus Aluminium oder Edelstahl, eignen sich gut für robustere Einsatzgebiete, während Kunststoffträger ihre Vorteile in der Formgebung und im Gewicht haben. Auch hier ist eine individuelle Abstimmung des Materials auf die Anforderungen empfehlenswert.

Trägerplatten aus Metall

Für robustere Anwendungen eignen sich Trägerplatten aus Metall am besten. Wir können Aluminium und für spezielle Anwendungen auch Edelstahl verarbeiten.
Folgende Bearbeitungsschritte können dabei direkt bei uns im Haus umgesetzt werden:

·         Fräsen an unseren CNC Bearbeitungszentren (Aluminium und Kunststoffe)

·         Richten, schleifen, entgraten

·         Verarbeiten von Einpresselementen, z.B. Bolzen oder Gewinde

·         Kleben von Metallverbindungen

·         Einbringen von Dichtungen (div. Arten von Dichtungen, wie z.B. Rundschnur, aber auch geschäumte Dichtungen)

Mit einer abschließenden Funktions­beschichtung können Sie Ihre Trägerplatte schließlich noch besser auf den Einsatzzweck abstimmen. Bei unseren Aluminium-Trägerplatten bieten wir standardmäßig die folgenden Oberflächenbehandlungen (auch in Farbe) an:

Eloxieren

Wird auch als anodisches Oxidieren bezeichnet. Es ist eine galvanische Oberflächenbehandlung, bei der durch anodische Oxidation auf Aluminiumoberflächen eine Aluminiumbeschichtung erzeugt wird.
Beim Schichtaufbau ist in Knetlegierung und Gusslegierung zu unterscheiden. Dringt die Oxidschicht bei der Gusslegierung vollständig in die Werkstoffoberfläche ein (kein Maßaufbau), ist bei Knetlegierung ein Schichtaufbau zu beobachten. Diese Oberflächenveredelung ist maßgenau und präzise für hochwertige, technische und dekorative Anwendungsbereiche. Varianten in der optischen Gestaltung können durch unterschiedliche Materialvorbehandlungen (strahlen, beizen, polieren, prägen) sowie Farbeintrag verbessert und individuell gestaltet werden.

Chromatieren SurTec 650

Wir bieten chrom(VI)-freie Passivierung, optimal geeignet für den Einsatz in der Elektronikindustrie aufgrund des niedrigen Oberflächenwiderstands (< 5000 μOhm * inch2) .
Chromatieren mit SurTec650 bietet exzellenten Korrosionsschutz, vergleichbar mit sechswertigen Passivierungen.
Bestens geeignet für hochlegiertes Aluminium, Guss und Schmiedeteile, sowie als Haftgrund für Lacke und Klebstoffe. Zudem ist es einfach zu handhaben im Tauch-, Spritz- und Wischverfahren und erzeugt schwach irisierende sichtbare Schichten.
SurTec 650 erfüllt die Korrosionsschutzanforderungen gemäß MIL 5541 und MIL-DTL-81706 (336 h Salzsprühtest nach DIN 50021 SS) und ist hitzebeständig bis 100 °C mit minimalem Korrosionsschutzverlust.

Pulverbeschichten

Das Pulverbeschichten wird auch Pulverlackieren genannt. Es gehört zu den Beschichtungsverfahren. Dabei wird ein elektrisch leitfähiger Werkstoff mit Pulverlack beschichtet.
Vor dem Beschichten wird die Oberfläche des Werkstücks gereinigt und eventuell durch Aufbringen einer Konversionsschicht vorbehandelt. Nach einer Zwischentrocknung wird das Werkstück in einer Beschichtungszone durch eine elektrisch geladene Pulverwolke geführt. Dabei schlagen sich die geladenen Partikel des Pulvers auf der Werkstückoberfläche nieder und haften dort elektrostatisch. Nach Erreichen einer Sättigungsgrenze werden die Teilchen durch Einbrennen in einem Trockner zu einer Schicht vernetzt, indem sie zunächst aufgeschmolzen und nach einer Haltephase abgekühlt werden.

Pulverbeschichtet werden meist Stahl, verzinkter Stahl und Aluminium. Pulverlacke sind häufig Epoxid- oder Polyesterharze.

Glasperlstrahlen

Beim Glasperlstrahlen werden Glasperlen mittels Druckluft auf sehr hohe Geschwindigkeit gebracht und durch eine Düse ausgestoßen. Ähnlich einem Hochdruckreiniger – nur mit Glasperlen statt Wasser.
Die Glasperlen treffen dann mit hoher Geschwindigkeit auf die Oberfläche von z.B. einem lackierten Blechgehäuse. Glasperlen sind der ideal, sie sind rund und ohne Kanten. Dadurch wird der Lack nicht abgekratzt sondern platzt in kleinen Stücken ab. Das Blech selbst wird nicht angegriffen. Es wird kein Material entfernt. Daher ist das Glasperlstrahlen auch für Motorgehäuse, Zylinder oder sonstige empfindliche Teile geeignet. Es findet keine Änderung am Grundmaterial statt.

Siebdruck

Mit dem Siebdruck erzielen Sie die besten Ergebnisse im Bereich Farbbrillianz und -genauigkeit, Wiederholbarkeit sowie Haltbarkeit.
Um sich mit Ihrem Unternehmen bzw. Ihrem Produkt optisch hervorzuheben, stehen Ihnen spezielle Farblasuren, Verschwinde-Effekte, Klarlacke, Nachtdesigns sowie weitere Effekte zur Verfügung. Die Siebdruckfarben werden rückseitig auf die Folie aufgetragen werden und somit sind diese vor äußerlichen Beschädigungen oder anderen Umwelteinflüssen, wie z.B. Reinigungs-, Schmier- oder Desinfektionsmitteln, geschützt.

Mit Siebdruck lassen sich die unterschiedlichsten Materialien bedrucken. Kunststoffe, Metalle, Keramik, Glas oder Textilien können mit dem Siebdruck in hochwertiger Qualität gestaltet werden. Der Vorteil erschließt sich auf den ersten Blick. Die Drucke sind widerstandsfähig und verfügen zudem über eine außergewöhnliche Langlebigkeit.

Nichtsdestotrotz muss man wissen, dass Siebdruck auch gewisse Nachteile hat. Neben der Tatsache, dass er sich in aller Regel erst bei hohen Auflagen lohnt, sind bei dem Siebdruckverfahren keine Farbverläufe realisierbar, das schränkt für bestimmte Aufgaben die Möglichkeiten natürlich ein. Auch bei der Auswahl der Farben ist Aufmerksamkeit geboten. Da für jede Farbe ein Sieb benötigt wird, sollte man sich genau überlegen, welche Farben man verwenden will.

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